REVIEW COPA DEL REY 2016

Die Copa del Rey – wie der Name schon sagt, ist die Königsregatta. Zum einen, weil der ehrwürdige spanische Real Club Náutico (RCNP) seit 1982 Austragungsort ist und zum anderen, weil der spanische König Felipe selbst mitsegelt, das Event mehrfach besucht und auch die Sieger persönlich ehrt. Wie zuvor schon sein Vater. „Die Copa“ zählt zu den größten und wichtigsten Regatten im Mittelmeer. Ein weiteres besonderes Highlight war es in diesem Jahr, weil die 35. Ausgabe zelebriert wurde. 

Die Copa del Rey MAPFRE steht für sportliches Regattasegeln und das Niveau ist hoch. Auch aus diesem Grund nehmen viele internationale Sportler aus der ganzen Welt daran teil. In diesem Jahr wurden 116 Boote und 120 Teams aus 19 Ländern gezählt.

Für mich war es die erste Regatta in dieser Größenordnung und im europäischen Ausland. 

Im Vorfeld habe ich mich natürlich über Teams, Klassen, Punktewertung und mit der Geschichte befasst, um vorbereitet zu sein.

1260-Blogbild-2

Die Trainings begannen am Samstag. Ab Montag, 1. August wurde es dann ernst. Die Rennen erstreckten sich über insgesamt sechs Tage. Ab Mittwoch war ich vor Ort und durfte live am Geschehen teilnehmen. In diesem Jahr gingen acht Klassen an den Start: Montblanc Maxi72, Singular Kitchen IRC 1, MRW Swan 45, BMW ORC 1, BMW ORC 2, GC32 und den One-Design Klassen Herbalife J80 und Air X-35. 

Zum ersten Mal gab es spektakuläre Rennen zwischen Mehrrumpfboote (Multihulls), die bis zu 70 Stundenkilometer schnell sind.

Über den gesamten Zeitraum zeigte Palma de Mallorca sich mit besten Segelbedingungen. Blauer Himmel, um die 30 Grad und Windstärken zwischen 6 bis 20 Knoten. Nur am Freitag war es zu windig, sodass alle Races für diesen Tag abgesagt wurden. Nachdem diese Entscheidung verkündet wurde, sah man enttäuschte Gesichter der Segler. 

1260-Blogbild-1

Auch waren wieder ehemalige Sieger aus den vergangen Jahren mit dabei, die ihre Siegerplätze verteidigen wollten. Vittorio Codecasa’s „BMW Sail Racing Academy in BMW ORC 1, Pedro Campos „Movistar“ in BMW ORC 2, Javier Sanz „Red Electrica de Espana“ in Air Europa X-34 und Daniel Pedraja’s „Ono“ in Herbalife J80.

Jeden Morgen trafen sich die Segler an ihren Booten im Club. Zunächst wurde alles vorbereitet und zwischen 11 und 12:30 Uhr ging es aufs Meer. Dort verteilten sich die Klassen auf die vier Felder und um 13 Uhr fiel der Startschuss. Gegen 16 Uhr kamen die Boote in den Hafen zurück und die Sportler warteten gespannt auf die Tageswertungen. 

Auch ein deutsches Team hat es in der 35. Ausgabe geschafft: Eigner Hendrik Brandis mit dem Boot Earlybird und seinem Team in der Swan 45-Klasse.

Nach neun Rennen standen die Sieger der Copa 2016 fest:

- Montblanc Maxi 72: Boot Bella Mente vom Club New York YC

- Singular Kitchen IRC 1: Modell TP 52 – Boot Azzura vom Club YC Costa Smeralda

- MRW Swan 45: Boot Early Bird aus dem Club NRV

- BMW ORC 1: Boot  Maserati aus dem Club Puerto Portals

- BMW ORC 2: Boot Movistar aus dem Club RCN Sanxenxo 

- Herbalife J80: Les roches-Puente Romano Marbella vom CN Sevilla/RCM Sotogrande

- Air X-35: Boot Red Electrica De España vom Real Club Náutico

- GC32: Boot Norauto aus dem Club YC de France

Für mich ein unvergessliches Erlebnis mit viel Segeltheorie und einigen Gänsehautmomenten. 

 

SHARE

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

  • Ja sehr schönes Event ! Gute Zusammenfassung !
    Die Copa del Rey war wirklich eine absolut gelungene Veranstaltung. Wenn ich morgens um 10 Uhr den Steg betrat, sah ich links die TP52er und rechts die ORC1 Teams, bekam auch ich Gänsehaut trotz 30 Grad Celsius.

    Unsere Crew hatte sich glücklicherweise für die GAASTRA Polos mit LSF entschieden, die weitaus besser waren als die Produkte einiger britischer Hersteller.
    Wenn ich die Videos sehe, möchte man sofort wieder lossegeln.

    Thanks GAASTRA !
    See you next year !