SAILING FAMILY - SEASON 1

Es ist natürlich nicht einfach die Abenteuer von einem achtwöchigen Segeltrip in Worte zu fassen, sodass die Leser alle Gefühle, Eindrücke, Emotionen und Erlebnisse so mitbekommen, wie wir sie erlebt haben. Das ist auch der Grund, warum wir uns von Anfang an entschieden haben, dass „The Sailing Family“ ein Filmprojekt werden soll. Ich kann daher schon jetzt gleich zu Beginn, bevor ich fortfahre, empfehlen unsere bisherigen 11 Episoden in Form von Videos anzuschauen. 

Anfangs Juli 2016 war es dann so weit: Nach einer zweitägigen Einschulung auf Maya - einer schön renovierten und bestens ausgestatteten Nord 80 - steche ich, gemeinsam mit meinem Freund Thomas in See. Vor uns liegen über 500 Seemeilen. Wir wollen das Ionische Meer überqueren und von Kalamata nach Sizilien, genauer gesagt in den Südwesten Siziliens, nach Marsala segeln.

Alles ist neu für mich, aber die zwei Tage intensive Einschulung auf dem Boot helfen mir enorm. Nachdem wir erst zu Mittag den Hafen von Kalamata verlassen und erst bei Einbruch der Dunkelheit den Ort Pyros erreichen, muss ich mein erstes Anlegemanöver in der Dunkelheit machen. Aber es funktioniert ganz gut.

Am nächsten Tag tanken wir nochmals auf, da wir auf den Wetterkarten sehen, dass wir nicht viel Wind haben werden und weite Strecken unter Motor zurückgelegt werden müssen. Sollten wir bei der Überquerung des Ionischen Meeres gar keinen Wind haben, könnte es knapp werden.

Einige Stunden, nachdem wir die griechische Küste hinter uns gelassen haben, werden die Wellen höher und Maya muss unter Motor gegen die Wellen ankämpfen. Das 26 Fuß lange Boot schaukelt mit uns über die Wellen und hoffen bald unter Segeln fahren zu können.

Am nächsten Tag scheinen meine Gebete erhört worden zu sein und so wie es die Windkarten prognostiziert hatten, erreichen wir den windigen Abschnitt mit circa zehn Knoten. 

Nach vier Tagen durchqueren wir die Straße von Messina - ein weiteres Highlight, denn zuvor begleiten uns noch ein paar Delphine.

Nach einer weiteren Nachtfahrt erreichen wir die karibische Bucht San Vito Lo Capo - wir haben die wunderschöne Nordküste Siziliens im Eiltempo hinter uns gelassen - und uns entschieden den Rest der Sailing Family Crew - meine beiden Töchter Alina, Vita, Vitas Freundin Ina und meine bessere Hälfte - meine Frau Suu - in San Vito zu treffen.

Nach einer erholsamen Nacht in San Vito segeln wir mit Vita und Ina weiter nach Marsala - unseren Zielhafen, von wo aus wir in den weiteren sieben Wochen zahlreiche Segeltrips unternehmen.

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Das eine Segelabenteuer mit Thomas, der heimfliegen musste, ging zu Ende - das neue mit der „Sailing Family“ und unseren beiden Hunden Vanja und Grulli, begann. Wir haben viele neue Erfahrungen gemacht wie z.B. Motorausfälle im Hafen, das Leben zu fünft mit zwei Hunden auf einem 8-Meter-Boot, gigantische Sonnenauf- und untergänge, Feuer an Bord und vieles mehr.

Jetzt, nachdem alles bereits ein paar Tage zurückliegt und wir schon wieder in Österreich sind, habe ich Vita, Alina und Suu befragt, was ihnen am besten gefallen hat.

Vita: Am besten hat mir der Segeltörn zur Insel Favignana mit meinem Vater gefallen, da waren wir Klippenspringen, tauchen und ich habe das erste Mal einen Seestern beim Tauchen gesehen - das war super. Hier findet man die Folge zu dem Erlebnis. 

Alina: Die schönsten Segeltörns waren die, bei denen meine Freundinnen Anna und Julia mitgesegelt sind. 

Suu: Ich war von der Insel Marettimo total begeistert, die schöne Natur, das klare Wasser in den Buchten und die Unterwasserwelt haben mich fasziniert. 

Wenn ich beschreiben müsste, was in den letzten acht Wochen am Schönsten für mich war, dann ist das sehr schwer zu beantworten, denn es sind so viele aufregende Dinge passiert. Das Beste war, dass meine Familie bei dem Abenteuer „The Sailing Family“ mitgemacht, mich begleitet und vor allem die Zeit genossen hat. Denn diese erste Saison war für sie ausschlaggebend, ob es weitere Segeltörns geben wird. Und jetzt danach haben alle zugestimmt. Es wird also nächstes Jahr weitere Folgen von „The Sailing Family“ geben -  dann auf einer größeren Segelyacht, denn Maya war definitiv zu klein für uns alle. 

 

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